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Uni Oldenburg

Nachwuchsgruppe "Cascade Use"

Erst Autoreifen, im zweiten Leben vielleicht Dämmplatte oder Schuhsohle, und im dritten möglicherweise Bodenbelag -- wird ein Rohstoff wie Rohöl, aus dem Autoreifen heute noch größtenteils bestehen, mehrfach und über mehrere Stufen genutzt, spricht man von "Kaskadennutzung". Die Nachwuchsforschergruppe "Cascade Use" wird vom BMBF über 4 Jahre von 03/2014 bis 02/2018 im Förderprogramm "Globaler Wandel" gefördert. Sie will einen Beitrag dazu leisten, wie unsere Gesellschaft daran teilhaben kann, dass der CO2 Ausstoß vermindert weniger Ressourcen verbraucht werden. Dazu bedarf es eines Instrumentes zur Entscheidungsfindung, wie Materialien in Lebenszyklen eingebunden sind, bzw. wann sie wieder verfügbar werden, um sie entweder wiederzuverwenden oder weiterzuverwerten. Das Ziel dabei ist, Ressourcen möglichst lange einer Nutzungsphase zuführen zu können, damit keine neuen Primärrohstoffe eingesetzt werden müssen. Für Behörden und Regierungsvertreter kann das hier entwickelte Entscheidungsinstrument dazu dienen, Technologien weiter zu fördern, bzw. zu untersagen. Für andere Anwender kann das Tool ein Hilfsinstrument darstellen, um eigens für sich definierte Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Das Fallbeispiel stellt die Wiederverwendung bzw. Wiederverwertung von Altautoteilen in Deutschland und China dar. Anhand der errechneten ersparten CO2-Emissionen innerhalb der Recyclinghierarchie kann der Kunde oder die Industrie selbst für sich bestimmen, welchen Beitrag sie zur Ressourcenschonung leisten können.

Hauptansprechpartnerin:

Dr.-Ing. Alexandra Pehlken

Link zur Website

Kontakt:

Nachwuchsgruppe "Cascade Use"

Carl von Ossietzky Uni Oldenburg

Dr.-Ing. Alexandra Pehlken

+49-(0)441-798-4796 (Tel)

alexandra.pehlken(at)uni-oldenburg.de